Entwicklungsprojekte, die wir dieses Jahr unterstützen

Der Kirchengemeinderat hat wieder drei Entwicklungsprojekte ausgewählt, die wir mit jeweils mindestens 1.500 € aus den Gottesdienstopfern im Jahr 2017 unterstützen wollen. Diese Projekte werden hier kurz vorgestellt.


Hunger vermeiden: Mit Biodünger Ernährung sichern in LAOS

In Laos müssen viele Menschen von einem Einkommen von unter einem Euro pro Tag leben und sich von Tag zu Tag hangeln. Hundertausende Menschen gehen hungrig zu Bett. Viele Jahre Alltag auch für Perng Si. Entsprechend riesig war seine Freude, als er sein erstes
selbstangebautes Obst und Gemüse erntete. Neben einem vollen Magen konnte er sogar
noch etwas verkaufen und umgerechnet 3 Euro Gewinn machen. Eine große Summe in Laos. Perng Sis Freude beruht auf dem Entwicklungsprogramm, das der Lutherische Weltbund 2012 in Laos gestartet hat. Im Mittelpunkt steht dabei die Ernährungssicherheit der armen Dorfbewohner. Fast alle bauen ein wenig Reis an, einige halten Tiere. Gemüse ist aber rar, was eine ausgewogene Ernährung so schwer macht. Inzwischen haben sich Perng Si und viele andere Dorfbewohner mit Hilfe des Lutherischen Weltbundes in Gemüseanbau fortgebildet. Statt chemischen Dünger zu benutzen, stellen die Dorfbewohner den Dünger aus Pflanzenteilen selber her. Das ist einfach, kostengünstig und gesund. Der Erfolg lässt sich sehen und macht andere Laoten neugierig. Viele wollen auch lernen, wie man so einfach gutes Gemüse anbauen kann. Danke für Ihre Unterstützung!

Medizinische Hilfe für die ländliche Bevölkerung in KAMERUN
Die Gesundheitsversorgung in entlegenen Dörfern in Kamerun gestaltet sich schwierig. Die staatlichen Gesundheitsdienste konzentrieren ihre Tätigkeit vor allem auf die Städte. Deshalb gründete die Basler Mission in den 1950er-Jahren in Manyemen, im Regenwald im Südwesten des Landes, ein Lepra-Krankenhaus, das heute die allgemeine Kranken-versorgung der dortigen Bevölkerung gewährleistet. Neben der Behandlung und psychologischen Beratung der Kranken liegt ein Schwerpunkt auf der Aufklärungsarbeit. Um zum Beispiel die Müttersterblichkeit zu senken, leisten die Ärzte Gesundheitsarbeit in abgelegenen Dörfern im Einzugsgebiet des Krankenhauses. Sie führen Informationsveranstaltungen über Familienplanung durch und sensibilisieren für Krankenhausgeburten.

Friede macht Schule - Die Theodor-Schneller-Schule in JORDANIEN

Die Theodor-Schneller-Schule in Amman wird von etwas mehr als 300 Schüler/innen besucht, die aus armen und benachteiligten Verhältnissen stammen.  Etwa die Hälfte davon lebt im Internat.  Die gemeinsame Erziehung von christlichen und muslimischen Kindern macht die Theodor-Schneller-Schule zum Ort, wo die Kinder von klein auf Respekt für die Religion des Anderen sowie Toleranz im Umgang miteinander lernen können.