Zwischen Willkommenskultur und Fremdenangst

Migranten im Spiegel aktueller Literatur

Am Donnerstag, 23. Mai 2019, um 19 Uhr veranstaltet der Arbeitskreis zur „Woche für das Leben“ im Evangelischen Martin-Luther-Gemeindehaus in der Abt-Hyller-Straße einen Abend, der sich dem Thema „Fremde Menschen unter uns“ widmet. Er versucht, die Situation derer zu beleuchten, die als Fremde bei uns leben, und uns ihre oft schwierige Lebenslage näher zu bringen. Dies geschieht durch einen Blick in aktuelle Literatur zu diesem Thema: Vier Romane und ein Sachbuch werden vorgestellt.

Die Romane schildern die Situation von Menschen, die als Migranten zu uns nach Mitteleuropa kommen und sich – auf Grund ihrer Herkunft, etwa aus der Türkei, Kurdistan, Syrien und der dort ganz anderen Lebensformen – bei uns fremd fühlen. In einigen Romanen geht es um Flüchtlinge, deren Ankunft auch zu Spannungen in den Familien der Menschen hier führt. Es geht aber auch um Arbeitsmigranten, die etwa aus der Türkei nach Deutschland kommen und hier nicht heimisch werden. Zusätzlich wird mit Hilfe eines Sachbuchs die Geschichte und Bedeutung des Begriffs „Heimat“ geklärt. Als Experte führt der Literaturwissenschaftler und Theologe Dr. Michael Krämer durch den Abend und kommt über die Bücher ins Gespräch mit den Mitgliedern des Arbeitskreises. Das Ziel der Veranstaltung ist, das Spannungsfeld „zwischen Willkommenskultur und Fremdenangst“, in dem wir uns bewegen, durchsichtiger zu machen.
Alle am Thema Interessierten sind herzlich eingeladen.

Bruno Schmid für den Arbeitskreis Woche für das Leben
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